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Kopfschmerz, Übelkeit, Allergien,  Depression:

Viele Erkrankungen gehen auf gesundheitsschädliche Baustoffe und Materialien im Wohnbereich zurück.

Rund 8000 chemische Verbindungen, Gase, Belastungen wurden bislang in Innenräumen von Gebäuden nachgewiesen.

Formaldehyd, Pestizide, Flüchtige organische Verbindungen, Schimmel, Glykole, Asbest, PCB, PAK, Weichmacher, Schwermetalle, Isocyanate, Ozon, Elektrosmog, Radon usw.

Neben Möbeln, Textilien finden sich diese Stoffe auch in Holz, Holzplatten, Fertigparkett, Ortsschäumen, Holzschutzmittel, Fäulnishemmern, Brandschutzmittel, Schädlingsbekämfungsmittel, Kleber, Lacke, Anstriche, Beschichtungen, Dispersionen, Reinigungsmittel, Wasserlacke, Versiegelungen, Dichtmittel,  PU-Schäume usw.

Betroffene ahnen oft nicht einmal etwas von den Zusammenhängen.

Heuschnupfen, Asthma, gereizte Augen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Hautreizungen – viele Menschen leiden unter diesen Symptomen. Der Weg zum Arzt ist da die logische Konsequenz.

Nur "Öko-Anbieter" geben grundsätzlich Auskunft über Inhaltsstoffe und chemischen Verbindungen in den Materialien. Meist jedoch nur in dem Umfang, die notwendig sind um das begehrte Siegel zu erhalten. Alle anderen Stoffe werden entweder nicht deklariert oder liegen unter den angabepflichtigen Messwerten.

Das macht die Baustoffe aber auch nicht durchgängig "gesund".

"Streng genommen gibt es auch keine ,gesunden' Häuser". "Allerdings können Bauherren ihre Häuser und Wohnräume so planen, bauen, ausstatten und auch unterhalten, dass sie sich nicht nur darin wohl fühlen, sondern auch die gesundheitliche Risiken reduzieren.

Einer der wichtigsten Schritte:

Bauen Sie mit natürlichen Baustoffen.

Wenn Sie an einen Neubau oder eine Sanierung denken, dann sollten Sie Vorsichtig sein beim Einsatz von künstlichen Baustoffen. Nutzen Sie, soweit möglich Baustoffe die seit jahrhunderten erprobt sind. Beim Einsatz von modernen Mauerwerkssteinen erreichen Sie die Vorgaben der Energieeinsparverordnung, ohne den Einsatz von künstlichen Bau- oder Dämmstoffen. Sollten Sie trotzdem höhere Energieeinsparung wünschen, dann nutzen Sie doch Naturdämmstoffe wie Flachs, Hanf, Roggen oder Schafwolle. Streichen Sie ihr Haus und die Räume mit Naturfarben und verzichten Sie auf Tapeten, um ausdünstende Kleber zu vermeiden. Verwenden Sie Fußbodenbeläge wie Linoleum oder Massivholz und meiden Sie PVC- und Teppichböden die nicht nachgewiesenermassen Schadstoffrei sein. Bedenken Sie, dass das beliebte Laminat kein Holzboden ist, sonderen eine Platte die aus mehreren Schichten unterschiedlicher Materialien und Kunststoffen besteht. Mit Hauswänden aus verschiedenen Baustoffkombinantionen (Mineralfasern, Holzfaserplatten, Gipskartonplatten, Hartschaumplatten etc.) erhöhen Sie unter Umständen das Risiko der Schadstoffbelastung.

Deshalb nutzen Sie Baustoffe aus natürlichen mineralische Produkten (Lehm, Ton, Sand, Kies, Zement, Kalk, Wasser)  wie z. B. Ziegel-, Porenbeton- oder Kalksandsteinen. Verzichten Sie auch hier auf zusätzliche künstliche Dämmstoffe. Mit den heute erhältlichen Steinen erreichen Sie ein Effizienzhaus 70 ohne zusätzliche Dämmstoffe .

Bedenken Sie auch, je niedriger ihre Effizienzklasse desto dichter muss ihr Haus sein, dass bedeutet aber auch, dass Schadstoffe sich länger darin aufhalten können.

Oft stehen die Energiekosteneinsparung bei einem Effizienzhaus 40 gegenüber einem Effizienzhaus 70 in keinem Verhältnis zum Aufwand. Während meist mehrere tausende von Euro`s ausgegeben werden müssen um den höheren Energiestandard zu erreichen, stehen meist nur einige wenige hundert Euro`s jährlicher Ersparnis gegenüber. Mit dem Risiko, dass das somit "dichte" Haus ein höheres Schadstoffrisiko darstellt.

 Deshalb bauen wir im jahrhundertelangen erfolgreich erprobten Stein-auf-Stein-Massivhaussystem.

Sie denken an ein anderes Bausystem, dann fragen Sie doch einfach den Anbieter, wie lange er Erfahrung exakt mit dieser Bauweise (incl. den verwendeten Baustoffen) hat. Selten werden Sie eine Bauweise finden, die seit mehr als 30 Jahren erfolgreich mit den verwendeten Baustoffen arbeitet. Meist gibt es die eingesetzten Materialien in dieser Form und Zusammensetzung erst seit 10 - 20 Jahre. Von Langzeiterfahrungen kann, somit kaum die Rede sein.

Sie und ihre Familie wollen aber sicherlich 40 - 100 Jahre Freude an ihrem Traumhaus haben, also einen Zeitraum für den manche Anbieter nicht einmal den Nachweis erbringen können,  das die eingesetzten Materialien bereits so lange exestieren.

Lassen Sie sich nicht täuschen, nur was heute "zulässig" ist, bedeutet noch lange nicht, dass es Gesundheitlich unbedenklich ist. Denken Sie hier nur an die lange Liste von Produkten die heute als Gesundheitsschädlich eingestuft werden wie z. B. Asbest, PCB, PAK,  Formaldehyd, Lindan, DDT usw.

Oder wie lange hat ihnen die Werbeindustrie Deo`s angepriesen die mit Aluminum versetzt sind? Nutzen Sie solche Deo`s wirklich noch, nach den Veröffentlichungen der neuesten Erkenntnisse?